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> b b verändert schwarzes Pigment zu chocolate Wenn das Verdünnungs-Gen hinzu kommt, verändern sich die Farben - egal, ob es sich um einfarbige Katzen, um Schildpatt oder Tabbys handelt. |
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> cb, cs und ca haben eine aufhellende Wirkung auf schwarzes Pigment und die Augenfarbe Durch die Vermischung der Gene cb und cs ( Kreuzung von Burma & Siamkatze) wurde eine neue Rasse geschaffen - der Tonkanese. Diese Katze kann nicht reinerbig gezüchtet werden, da bei der Verpaarung immer wieder Siam und Burmas entstehen können. |
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Von black zu blue - das Verdünnungs-Gen Daß sich durch das Verdünnungs-Gen die Farbintensität des Fells deutlich abschwächt, war ja bereits im Kapitel "black - chocolate - lilac" zu sehen. Aber warum ist das so ? |
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Silber - das Inhibitor-Gen (engl. 'inhibit' = verhindern) Das Inhibitor-Gen ( I ) verhindert, daß Pigment im unteren Teil des Haares sichtbar wird. Die Folge ist ein silberweißes Fell mit farbigen Spitzen. Wie passiert das genau ? |
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Je nachdem, wie stark das Gen ausgeprägt ist, ist der nicht pigmentierte Teil des Haares länger oder kürzer. Dadurch entstehen die verschiedenen Spielarten : 1) Smoke - non-Agouti Katzen, 1/3 bis 1/2 des Haares ist silber Das Inhibitor-Gen ist ein Poly-Gen, es kann sich also in Verbindung mit anderen Genen verschieden auswirken. Daher kann es auch passieren, daß aus zwei optisch nicht silbernen Katzen plötzlich silberne Jungtiere entstehen. Meist trägt dann eines der Elterntiere auch Verdünnung ( ist also z.B. blau oder creme). In dem bereits aufgehellten Fell ist ein sehr geringer Silberanteil manchmal kaum zu sehen. |
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Kurzhaar & Langhaar Das beste Beispiel für die Vererbung der Fell-Länge sind die Perser und die Exotic Shorthair. Die Exotic Shorthair ist eigentlich eine kurzhaarige Perserkatze. Nur statt des Genes 'l' für Langhaar hat die Exotic Shorthair das Gen 'L' für Kurzhaar. Das bedeutet, daß man zwar aus zwei Exoten kleine Perser bekommen kann, aber umgekehrt geht das nicht ! |
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1) Verpaarung zweier reinerbiger Perser > dabei können auch nur Perser geboren werden |
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2) Verpaarung von einem Perser und einem mischerbigen Exoten - es können beide Rassen vorkommen |
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3) Verpaarung von einem Perser und einem reinerbigen Exoten - es können nur Exoten vorkommen |
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4) Verpaarung von zwei mischerbigen Exoten - es können beide Rassen vorkommen |
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5) Verpaarung von zwei reinerbigen Exoten - es können nur Exoten vorkommen |
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Man sieht hier noch ein Mal, wie stark dominante Gene arbeiten - sobald ein Tier mit reinerbigen dominanten Genen mit einem anderen Tier verpaart wird, zeigen sich die entsprechenden Merkmale bei allen seinen Nachkommen. |
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Geschlechtsgebundene Vererbung Die Vererbung der Fellfarbe hängt direkt mit dem geschlechtsbildenden Chromosom 'X' zusammen. Nur dieses Gen trägt die Farbinformation, und es kann auch nur eine Information tragen - also entweder schwarz oder rot. Das Gen 'y' trägt keine Farbinformation. Da das Gen 'O' gegenüber dem Gen 'o' nicht dominant, sondern gleichwertig ist, können Schildpatt-Katzen entstehen. Und da der Kater normaler Weise nur ein X-Chromosom hat, kann er nur eine Farbe haben. Dennoch kann, ähnlich wie bei der Mutation, durch einen Fehler beim Kopieren der Gene ein Schildpatt-Kater entstehen. Diese Tiere haben meist zwei oder mehr X-Chromosomen, sind aber oft unfruchtbar. |
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Folgende Aussagen können verbindlich getroffen werden : > verpaart man ein schwarzes Tier mit einem roten Tier, so sind die Mädchen immer bunt und die Kater haben die Farbe der Mutter |
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Weißscheckung Die Weißscheckung hat keinesfalls etwas mit den ganz weißen Katzen zu tun, und ist züchterisch kaum beeinflußbar. Das Gen 'S' ist sehr unberechenbar und es kann durchaus vorkommen, daß aus zwei Tieren mit geringem Weißanteil ein Harlekin gefärbtes Tier geboren wird. Man kann aber relativ sicher sagen, daß ein Tier mit sehr hohem Weißanteil auch reinerbig für das Gen 'S' ist. |
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1 - 3) sehr wahrscheinliche Kombination von Gen 'S' und 's' (1. hat meist nur einen kleinen weißen Fleck an der Kehle oder am Bauch) |
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Warum eine weiße Katze eigentlich gar nicht weiß ist Stellen Sie sich folgendes vor : es hat geschneit und wenn Sie durch die Straße gehen, ist alles was Sie sehen weiß. Sie wissen aber genau, unter dem Schnee ist die Straße schwarz, das Dach Ihres Hauses ist rot oder der Tannenbaum grün. Das Gen 'W' ist epistatisch, das bedeutet es hindert alle anderen Farben daran ihre Wirkung zu zeigen ! Dennoch sind diese Farben aber vorhanden und können vererbt werden !! Nur reinerbig weiße Katzen zeugen ausschließlich weiße Nachkommen - was aber nicht bedeutet, daß diese weißen Katzen keine Farbe unter ihrem "Tarnkäppchen" haben. Aber wie findet man nun heraus, welche Farbe die weiße Katze eigentlich genetisch gesehen hat ? Dazu benötigt man möglichst viele Informationen zu dem Stammbaum der Katze. Welche Farbe hatten ihre Eltern und Großeltern? Ebenso kann man Testverpaarungen mit nicht weißen Katzen machen und anhand der Nachkommen Rückschlüsse auf die Farbe der weißen Katze schließen. Beispiel : weiße Katze, weiblich, Kurzhaar Jetzt können wir folgendes feststellen : Gencode der weißen Katze : Aa -- -- Dd -- L- Oo S- T- Ww XX Ob sie vielleicht chocolate-Träger, Silber-Träger oder Masken-Träger ist, kann man nur in weiteren Testverpaarungen herausfinden - wenn man Glück hat, denn Mutter Natur schüttelt die Gene immer wieder durcheinander und bestimmt, was kommt und was verheimlicht bleibt. So kann eine Katze 4 Würfe nur black tabbys haben und beim 5. Wurf liegt plötzlich ein blaues oder schwarzes Tier im Nest. |
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